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Neue
Projekte Planung der neuen Eisenbahnlinie "Siatista - Kozani", Griechenland Neubau ESTW Rechte Rheinstrecke Investives Oberbauprogramm 2006 Umbau Knoten Frankfurt am Main-Sportfeld Bahntechnische Ausrüstung des Gotthard-Basistunnel, Schweiz Bauüberwachung des Neubaus der Östlichen Ringstraße in Wittenberg Erweiterung des PKV-Containerterminal Duisburg Zweites
Projekt zur Einrichtung der Programm-Implementierungs-Organisation (PIU)
für die Serbische Eisenbahn
Machbarkeitsstudie für eine zentralalbanische Straßenverbindung der Wirtschaftsregion Tirana-Durres mit der Grenzregion zu Griechenland Das albanische Ministerium
für Transport und Telekommunikation überprüft mit dieser Studie im Hinblick
auf die zukünftige EU-Mitgliedschaft Albaniens einerseits eine schnelle,
sichere und effiziente Straßenverbindung mit dem Wirtschaftsraum Saloniki
(Griechenland). Andererseits sollen bisher unterversorgte Regionen im
zentralen Südalbanien wie die Städte Elbasan, Berat und Kucova an den
Wirtschaftsraum Tirana und an den bedeutendsten albanischen Hafen in Durres
angebunden werden. Die Studie in drei jeweils 125 km langen Korridoren
wird im Auftrag des General Roads Directorate in Tirana (Albanien) von
Pöyry Infra bearbeitet. -
Evaluierung
topographischer und geomorphologischer Grundlagen aus
Die Pöyry Infra GmbH erhielt,
in Konsortium mit den griechischen Beratungsunternehmen Salfo & Associates
und S. Liaros - Helida Engineering, den Zuschlag für die Planung der neuen
Eisenbahnlinie "Siatista - Kozani" der Griechischen Eisenbahn. Die Aufgabenstellung
für das Projekt beinhaltet die Bewertung und Fortschreibung der bereits
vorliegenden Machbarkeitsstudie der Griechischen Eisenbahn Organisation
(OSE) für den Abschnitt Siatista - Kozani. Ziel ist die Optimierung der
technischen Charakteristika der Strecke und die Planung der im Zuge des
Projekts notwendigen Ingenieurbauwerke, wie z.B. Eisenbahnbrücken, Straßenüberführungen,
Tunnelbauwerke (1.300 m bergmännisch, 650 m offene Bauweise, Schutzmauern
sowie die Anpassung des Straßennetzwerkes. Die beauftragten Dienstleistungen
beinhalten u. a. die Fortschreibung der Machbarkeitsstudie sowie die Entwurfs-
und Ausführungsplanung als Generalplaner. Die größten Ingenieurbauwerke
auf der Strecke sind zwei Tunnel von etwa 1.300 m (bergmännisch) bzw.
650 m Länge (offene Bauweise). Dienstleistungen:
Die Rechte Rheinstrecke ist
im Abschnitt Troisdorf - Wiesbaden Teil der wichtigsten Nord - Süd -
Achse im westlichen Bundesgebiet. Sie verbindet den Großraum Rhein /
Ruhr mit dem Großraum Rhein / Main. -
Bauüberwachung für die Gewerke Kabeltiefbau und LST
Das Oberbauprogramm beinhaltet
die Ersatzneubauten von ausgewählten Bahnbetriebsanlagen der Infrastrukturunternehmen
der DB AG zur Ertüchtigung der Leistungsfähigkeit des Streckennetzes.
Eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen wird in den laufenden Bahnbetrieb integriert.
Zum größten Teil handelt es sich hierbei um die Erneuerung von Weichen
und Gleisen mit verschiedenen Bauverfahren des Gleisbaus. -
Örtliche Bauüberwachung für die Bereiche Oberbau und Tiefbau
Im Rahmen des Bauvorhabens
Knoten Frankfurt am Main - Sportfeld, 1. Ausbaustufe/1. Bauabschnitt erfolgt
die Umstellung der Signalanlagen auf ESTW-Technik. Für diese Umstellung
sind umfangreiche Kabeltiefbau- und Kabelverlegearbeiten sowie Signalbrücken
notwendig. Pöyry Infra erbringt in diesem Zusammenhang Bauüberwachungsleistungen für die technischen Fachgebiete Fahrbahn sowie für die Leit- und Sicherungstechnik.
Das Industriegebiet der Stadt
Burg soll um eine Reihe von Infrastruktureinrichtungen erweitert werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei der Neubau von Kraftwerk, Papiermaschine und
Kläranlage.
Am Gotthard entsteht
der längste Eisenbahntunnel der Welt.
Beim
Neubau der 1,5 km langen Östlichen Ringstraße in der Lutherstadt Wittenberg
werden die Bahnstrecke Horka-Roßlau und die TEN-Strecke Nr. 1 Berlin-Halle/
Leipzig mit zwei Brückenbauwerken gekreuzt. Die Brücken werden in
Spannbetonbauweise hergestellt. Bei ihrer Ausführung sind insbesondere
die eisenbahntechnischen Belange zu berücksichtigen. Die komplexe
Straßenbaumaßnahme beinhaltet weiterhin die Herstellung von zwei großen
LSA-Kreuzungen und die Errichtung eines parallelen Geh- und Radweges sowie
umfangreiche Leitungsumverlegungen. Der erforderliche Lärmschutz wird
durch einen 4m hohen Lärmschutzwall realisiert. Zur Minimierung der Zerschneidung
eines Bachlebensraumes wird der Bau von otter- und biberdurchlässigen
Bauwerken vorgesehen. -
Bauoberleitung
Das PKV-Constainerterminal Duisburg-Ruhrort-Hafen (PKV - Planungsgesellschaft Kombinierter Verkehr mbH) besteht derzeit aus 5 Gleisen und den dazu gehörenden Abstell- und Ladespuren für Container. Der Umschlag erfolgt mit zwei Portalkränen und zusätzlich mit mobilen Umschlaggeräten. Die vorhandenen Kapazitäten des Terminals sind ausgeschöpft, daher ist eine Erweiterung geplant. Das Terminal wird auf insgesamt 8 parallele Gleise erweitert. Zusätzlich zu den bestehenden Portalkränen wird ein dritter Kran installiert. Die Einfahrgruppe erhält zusätzliche Weichenverbindungen, so dass jeweils vier Gleise eine separate Einfahrgruppe bilden. Die Gleise der südlichen Einfahrgruppe werden mit einer Oberleitung (Spitzenüberspannung) versehen. Durch die Erschließung einer neuen Containerabstellfläche von ca. 7.000 m² besteht die Möglichkeit, die vorhandene Einfahrt und die Abstellbereiche für wartende Lkw neu zu ordnen. Pöyry Infra ist als Generalplaner mit allen Leistungsphasen gemäß HOAI sowie der örtlichen Bauüberwachung beauftragt: -
Verkehrsanlagen (Gleise, Fahr- und Ladespuren) Das Genehmigungsverfahren
ist durch das EBA Essen weitgehend abgeschlossen.
Die Baumaßnahmen beginnen mit der Errichtung der neuen Abstellfläche im
Oktober 2006. Der vollständige Ausbau soll bis zum August 2007 ausgeführt
sein.
Pöyry Infra erhielt, in Konsortium mit Salfo & Associates Ltd. und T&O Unternehmensberatung, den Zuschlag für einen Beratungsvertrag für das zweite Projekt zur Einrichtung der Programm-Implementierungs-Organisation (PIU) für die Serbische Eisenbahn. Die Bestandteile
dieses Programms bestehen aus einer Vielzahl von Teilprojekten/-entwürfen,
welche in einzelnen Losen für die Ausschreibungsverfahren zusammengefaßt
werden. Für die Projektausführung stellen die Europäische Investitionsbank
(EIB) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)
Darlehen zur Verfügung. Die spezifische Zielsetzung
dieses Projekts ist die Unterstützung der Serbischen Eisenbahn in der
erfolgreichen Umsetzung des Programms innerhalb des Zeitplanes und des
Etats, welche in den Kreditverträgen mit der EIB und der EBRD und in deren
Beschaffungsrichtlinien spezifiziert sind. Die PIU ist verantwortlich
für die Koordination, das Management, die Überwachung, das Finanzcontrolling,
das Projektberichtswesen und die Auswertung aller Aspekte der Programmimplementierung.
Gleichzeitig gewährleistet sie die Schulung des in das Projekt eingebundenen
Management-Personals der Serbischen Eisenbahn sowie die Bereitstellung
von Informationen für die Abschnittsbetreiber. Leistungsbereiche:
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